Die Corgi-Gang
Die Corgi-Gang

Die Corgi-Gang

Auf „Winterspaziergang“

Hmpf, da sitzen wir – also ich, Jette vom Kalimandscharo, und meine Zieh-Fellschwester Alexa – nun wieder in diesem großen glänzenden Ding, das immer so brummt und hoppelt. Ich denke, es geht wieder zu diesem „Tierarzt“. Obwohl… dafür sind wir schon zu lange unterwegs. Wo spuckt uns die Blechbüchse also diesmal aus? Erstmal ein Schläfchen…

Endlich, die Blechbüchse steht und unsere Eltern steigen aus. Mal einen Blick aus dem Fenster werfen. Mooooment! Da sind noch mehr von unserer Sorte und manche kommen mir irgendwie bekannt vor. Und dann noch dieser vertraute Geruch! Das ist Nancy, Nancy Leetz-Rosenbohm. Die kann ich gut riechen, die war nämlich die erste Person auf dieser Welt, die ich gerochen hab! Wenn sie irgendwo ist, dann sind da auf jeden Fall noch mindestens zwei Corgis, heute sind’s sogar drei! Und dann springt noch einer aus ihrer glänzenden Kiste. Der ist aber besonders flauschig. Meine Mutti sagt, das ist mein Onkel Henry. Dabei ist der viel größer und felliger als ich. Mehr so wie sein Papa, Leo heißt er, der gerade aus einer anderen Blechbüchse gesprungen kommt. „Gürkchen!“ „Vincent!“ „Pepper!“ „Jaro!“ „Amy!“ „Mika!“ und einige andere. So schallt es mir aus allen Richtungen entgegen.

16 Corgis und deren Menschen sind an diesem frostigen Sonntag Anfang Februar zusammengekommen – aus Leipzig, Halle, Dessau, Magdeburg, dem Harz und Brandenburg – um den Norden von Halle an der Saale beim gemeinsamen Winterspaziergang unsicher zu machen. Okay, der Schnee fehlt, aber dafür ist es schön kalt. Für unsere Corgis ja kein Problem und so schießen die Fellnasen direkt los, beschnüffeln einander, spielen, jagen, verzaubern Passanten ob ihrer schieren Anzahl und Niedlichkeit und sauen sich auf Corgi-Art so richtig gut ein. Auch Cardigan Quincy aus Halle, die kleine Thora, eine Tochter von Nancys Mr. Big, sowie Maja aus Dessau und Sammy aus Leipzig werden fröhlich in die Spielerei einbezogen. Die Herrchen und Frauchen machen sich derweil warme Gedanken und tauschen angeregt Anekdoten und Ähnlichkeiten ihrer Fellnasen und Tipps für die Welpen- und Junghundeerziehung aus. Nach ausgelassenem Spielen, Schnüffeln und Toben geht’s dann zurück in die „Blechbüchsen“ und weiter Richtung Halle, wo auf ein paar der Menschen vor der Heimreise noch ein leckeres Mittagessen in kuschliger Wärme warten sollte.

Mann, jetzt riecht es hier so gut nach Schnitzel und Gulasch und ich muss mit Alexa in der Box sitzen, das nervt! Erstmal fiepen… Nützt nichts, die sind so ins Gespräch vertieft, dass sie mir gar keine Beachtu… Zzzzzz… Aber schön war’s… Zzzzzz… Erstmal ein Schläfchen.

Claudia Heinrichs


Die komplette Galerie

Fotos: © Frech-Fuchs Photographie

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